FAQ

Noch Fragen? Vielleicht stehen hier die Antworten!

Transparenz ist für uns elementar wichtig. Wir haben von Anfang an die Spendenbeiträge kommuniziert und den prozentualen Anteil, welchen diese vom Gewinn ausmachen. Wir haben hier mal versucht die häufigsten Fragen gesondert nach Kategorien zu listen, vielleicht findet ihr hier noch die ein oder andere Auskunft, die ihr gesucht habt.

ALLGEMEIN

Das machen wir, aber long-term. Wir versuchen an der Ursache, am Menschen, anzupacken. Long-Term ist das in unseren Augen das effektivste, was man machen kann. Natürlich supporten wir auch lokale Clean Ups, aber wenn der nicht aufhörende Strom an Plastik nicht weniger wird, beschäftigt man sich ausschließlich mit den Symptomen, anstatt an den Ursachen zu arbeiten. Von allen Seiten aus gleichzeitig anzupacken ist ideal und sobald wir ein bisschen größer sind, wollen wir auch im größeren Stil sammeln und upcyceln.

Natürlich ist jede Kundin, jeder Kunde ein Brand Ambassador. Wer die Marke trägt und im Idealfall auch ein bisschen über das Thema Bescheid weiß, kann mit anderen darüber sprechen und den Wirkungskreis erweitern. Wer aktiv werden will, kann sich schon sehr bald in unserem Mantahari Oceancare e.V. einbringen. News kommen hierzu sehr bald!

Grundsätzlich sind helfende Hände immer gefragt. Jedoch ist es gerade in Indonesien alles andere als leicht mit den Visas für Social Work. Zudem ist der Forschungsstandort so klein, dass die Zeit schon deutlich länger als 1 Monat sein müsste, dass sich die Einarbeitung überhaupt lohnt. Gerne stellen wir aber einen Kontakt zur MMF her, vielleicht ergibt sich was!

Bald! Der Verein ist in den Startlöchern, dann kann unabhängig vom Produktverkauf Geld gespendet werden, das wahlweise für aktuelle Projekte eingesetzt wird, oder direkt an die MMF gespendet wird.

Wir wollen in Zukunft mit einem größeren Team, auch über den Verein organisiert, fertige Workshops für Schulen anbieten. Bis dahin kommt der Gründer Tim gerne für Projekttage oder andere Projekte in Schulen, wenn es zeitlich und geographisch klappt. Die Termine machen mit am meisten Spaß und es ist immer schön die nächste Generation für diese Themen zu sensibilisieren.

Gehören auch dazu! Gerade im Bereich Nachhaltigkeit, Eigenverantwortund und Change Management hat Tim schon einige Vorträge gehalten und bisher immer sehr positives Feedback bekommen. Kontaktiert uns gerne jederzeit, wenn Interesse besteht.

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Das kann man auf der About Us Seite am besten nachlesen 🙂 Tim, Münchner, Divemaster und Gründer von Mantahari.

ADOPTIONEN

Eine Adoption ist kurz gesagt eine nette Versinnbildlichung von einer Spende. Wir spenden an die MMF, dafür bekommen wir eine Urkunde und die “Namensrechte” an einem Individuum, das man über den einzigartigen Abdruck am Bauch auch super identifizieren kann.

Wir haben mit der MMF einen Spendenbetrag von 200 USD pro Manta Rochen Adoption vereinbart. Da es rund um Nusa Penida und den Komodo Nationalpark eine Menge rochen gibt, bleibt noch eine Menge zu adoptieren!

Ja, das geht und viele Mantahari Fans haben das auch schon gemacht! Ihr könnt einfach unter folgendem Link eine Spende von 200 USD absenden und schickt uns die Bestätigung oder einen Screenshot mit dem gewünschten Geschlecht und dem Namen des Mantas an hello@mantahari.com. Wir kümmern uns dann um den Rest! https://marinemegafauna.org/adopt-se-asia

Das Individuum selbst hat davon genauso viel oder wenig, wie die Schildkröte, die neben dem Rochen schwimmt. Er bleibt frei, unberührt und macht, was Mantas so machen. Aber das Geld der Adoption wird in Bildung und Forschung investiert, was nachhaltig die Situation der Mantas vor Ort verbessern soll.

Nein. Die Manta Rochen werden nicht invasiv gechipped oder getagged, die Identifikation läuft über eine rein optische Datenbank. Das bedeutet, dass Taucher, egal ob Touristen oder Forscher, Fotos von Manta Bäuchen in die Datenbank von mantamatcher.org eintragen und wir benachrichtigt werden, wenn einer “unserer” Mantas gesichtet wird.

Manta Rochen gehören zur Gattung der Mobula und werden in zwei Arten unterschieden, die Riesenmantas und die Riffmantas. Riffmantas erreichen eine Spannweite von bis zu über fünf Metern, Riesenmantas sogar von bis zu über sieben Metern. In der Klasse der Elasmobranchii sind sie sogar recht nah mit Haien verwandt, ernähren sich aber ausschließlich von Plankton, welches sie durch ihr auffälliges Filter System aufnehmen. Sie sind komplett ungefährlich für Menschen und Fische und haben entgegen vieler Mythen keinen Giftstachel.

INDONESIEN

Wir spenden unser Geld bis dato ausschließlich an den Standort SE Asie in Indonesien. Dort geht das Geld in das Budget, das für Bildung und Praktika genutzt wird. Wir bekommen über größere Investitionen Mails und dürfen immer mitentscheiden, wofür das Geld genutzt wird, manchmal geht es in Forschungsequipment, in Bootsmiete und natürlich in die Praktika Programme, die jungen Indonesierinnen und Indonesiern die Chance bietet sich auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Thema (Mikro-)Plastik auseinander zu setzen.

Wir bekommen regelmäßige Reportings und stimmen uns auch über viele Themen im Voraus von Investitionen mit dem Team vor Ort ab.

Die MMF ist eine globale Organisation, die amerikanisch organisiert ist, ihr Headquarter jedoch in Mosamik hat, da die Gründerin dort lebt und forscht. Unsere Ansprechpartnerinnen vor Ort sind Ellie und Janis, Janis haben wir im zweiten Geschäftsjahr ein Praktikum ermöglichen können und sie ist geblieben! Sie ist mittlerweile Project Leader in Indonesien und wir sind sehr stolz einen kleinen Teil und ihr Gehalt dazu beizutragen 🙂

Ihr könnt uns natürlich über das Kontaktformular jederzeit Fragen stellen und die Blogbeiträge lesen, hier findet man einige Informationen, gerade in den “Indo Updates”. Sonst findet ihr natürlich auf der Homepage der MMF (marinemegafauna.org) eine Menge nützliche Informationen.

PRODUKTE

Aktuell hat man die Wahl, was recycelte und zertifizierte Garne angeht zwischen Taiwan und China. Wir haben in China einen Produzenten gefunden, der die Mützen und Caps nach Global Recycled Standard (GRS) zertifiziert herstellt, die Arbeitsbedingungen gut sind und die Qualität sehr gut ist. Uns ist bewusst, dass das noch nicht das Optimum ist, da der Transportweg lang ist (wir nutzen hier allerdings nur den Transportweg über den Zug), aktuell ist es jedoch die beste Option für uns. Wir sind jedoch im ständigen Austausch mit anderen Firmen und Produzenten und würden gerne Long-Term in Indonesien produzieren, um vor Ort mit Arbeitsplätzen doppelt zu helfen.

Die Bekleidung kommt über unseren Partner Clubkollektion und wird in einer fairen Fabrik unter zertifizierten Arbeitsbedingungen in Indien gefertigt. GOTS und Fair Trade. Wir vertreten die Meinung, dass man in wirtschaftsschwachen Ländern so einen guten Impact haben kann, wenn man die Kriterien beachtet.

Ja und nein. Die Flaschen haben keinen definierten Ursprung, sondern werden als Rohmaterial gekauft. Wir sind (noch) nicht im Ocean Bound oder anderen Programmen, da wir schlichtweg zu klein sind dafür. Noch. Natürlich ist das Ziel mittel- und langfristig selbst sammeln zu gehen und so einen doppelten Impact zu haben. Bis dahin sind wir froh egal welche Flaschen in die Caps und Mützen zu binden, damit sie gar nicht erst den Weg in die Natur finden.

Einige Fragen uns das, die Antwort ist relativ leicht. Als kleine Marke müssen wir leider noch schauen, was wir produzieren und wie viel wir dann jeweils machen können. Bisher haben sich die wenigen Kinder Produkte nicht so gut verkauft, dass wir das großartig ausbauen können. Wir sind aber bemüht auch für die kleinen Ocean Lover weiterhin neue Sachen anzubieten 🙂

Wir halten es bei sehr genau 50% des Gewinns. Das bedeutet nach Steuer, Abzug des Einkaufspreises und der für den Verkauf anfallenden Kosten. Bei einder Cap von 34.90 Euro Verkaufspreis gehen beispielsweise 10 Euro direkt nach Indonesien.

Nein, wir “sammeln” erstmal, um auch die Bürokratie und die Bank Kosten möglichst niedrig zu halten. Außerdem halten wir manchmel Spenden zurück, um mit dem vorhandenen Geld in die neuen Kollektionen zu investieren. Es ist aber alles genau vermerkt, wie viel Geld nach Indonesien gehen soll und die bisher gespendete Summe spricht ja für sich 🙂

Unsere Caps bestehen hauptsächlich aus GRS zertifizierten PET Flaschen. Das Gewebe besteht zu 100% aus recyceltem PET und macht je nach Cap Modell zwischen 68% und 71% des Gesamtgewichts aus. Die Schild Innenseite besteht zu 100% aus recyceltem PE und je nach Cap Modell ist entweder eine Metallschnalle oder ein Snapback Verschluss aus herkömmlichen PE verarbeitet. Der Snapback Verschluss ist derzeit noch nicht recycelt umsetzbar, da er spröde werden würde. Wir informieren uns aber permanent und werden versuchen ein 100% recyceltes Produkt anzubieten, sobald das möglich ist. Jetzt sind bei jeder Cap mindestens 96% aus recyceltem Plastik.

Deine Frage war nicht dabei? Wir freuen uns über deine Nachricht und versuchen möglichst schnell zu antworten. Vielleicht schafft es die Frage ja dann auch hier in die FAQs.

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